MeisterVerhaltensanalyse100 XP

Der Fall Hinterkaifeck weist ein Verhaltensprofil auf, das sich in sich selbst widerspricht. Auf der einen Achse: Der Mörder demonstrierte wochenlange geduldige, kontrollierte Überwachung vor dem Verbrechen, lebte unentdeckt in unmittelbarer Nähe der Opfer und wartete scheinbar auf einen bestimmten Auslöser. Auf der anderen Achse: Nach den Morden blieb er vier Tage auf dem Hof in einer Gemeinschaft, in der seine Anwesenheit jederzeit hätte entdeckt werden können. Verhaltensanalytiker, die den Fall untersucht haben, identifizieren dieses Verhalten der Rückkehr zum Tatort nach dem Verbrechen als konsistent mit einem spezifischen psychologischen Phänomen, das manchmal bei Tätern beobachtet wird, die eine tiefe persönliche oder eigentumsrechtliche Beziehung zum Ort selbst haben. Wie lautet der formale verhaltenskriminologische Fachbegriff für dieses Muster der Rückkehr zu oder des Verbleibens am Tatort?